VDSL Verfügbarkeit

Schnelles Internet mit 50 Megabit pro Sekunde und mehr ist längst keine Seltenheit mehr, sondern bald in jedem Haushalt in Deutschland möglich. Denn die „gute alte“ Telefonleitung ist inzwischen vielerorts ausgelegt für hohe Internet Geschwindigkeit bis in den Bereich von 50, 100 oder sogar 250 Megabit pro Sekunde. Möglich machen das die VDSL-Technik sowie die Erweiterungen Vectoring und Super-Vectoring. Wie also ist es um die VDSL Verfügbarkeit bestellt? – Das kann jeder schon einmal vorab über TarifDetektiv testen. Einfach Adresse eingeben und die erhältlichen VDSL Geschwindigkeiten anzeigen lassen.

Welche Geschwindigkeiten bietet VDSL?

VDSL erlaubt vielfach höhere Geschwindigkeiten als ein üblicher DSL Anschluss. DSL 6000 und DSL 16000, die weit verbreitet sind, liefern Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 6 beziehungsweise 16 Megabit pro Sekunde. Das mag als Basis-Geschwindigkeit noch durchgehen, richtig komfortabel wird es aber erst mit VDSL. Gängig sind heute VDSL 50 und VDSL 100 mit bis zu 50 und 100 Mbit/s im Download. Zudem bieten die beiden VDSL Anschlüsse auch deutlich mehr Speed im Upload für das Hochladen und Verschicken von Daten.

Bei den genannten Geschwindigkeiten ist allerdings noch nicht Schluss, denn auch VDSL 250 ist in immer mehr Gebieten möglich. Die Datenrate steigt hier entsprechend auf bis zu 250 Mbit/s im Down- und bis zu 40 Mbit/s im Upload.

Hohe Verfügbarkeit von VDSL 50 und VDSL 100

Die VDSL Verfügbarkeit ist inzwischen hoch. Sehr gut zu bekommen sind insbesondere VDSL 50 und VDSL 100. Die beiden Internetanschlüsse sind nicht nur in Großstädten erhältlich, sondern auch in kleinen Städten und zuweilen gar im ländlichen Raum. Zudem sind sie bei den DSL Anbietern günstig zu bekommen, der Aufpreis zum Standard-Anschluss mit DSL 16000 fällt kaum ins Gewicht. Für ein paar Euro mehr pro Monat gibt es hier gleich die dreifache oder gar sechsfache DSL Geschwindigkeit!

Derzeit noch etwas seltener zu bekommen ist VDSL mit Datenraten bis zu 250 Mbit/s. Hier kommt die Super-Vectoring-Technik zum Einsatz, welche die Anbieter erst nach und nach in immer mehr Gebieten installieren. Die VDSL 250 Verfügbarkeit steigt jedoch rasant, sodass immer mehr Haushalte die hohe Bandbreite buchen können.

VDSL Verfügbarkeit prüfen – für die eigene Adresse

Internet mit 50, 100 oder 250 Mbit/s? Welche Geschwindigkeit konkret Zuhause möglich ist, können Verbraucher einfach und schnell testen. Über TarifDetektiv ist die Prüfung der VDSL Verfügbarkeit sogar besonders transparent und für alle Anbieter gleichzeitig möglich. Einmal PLZ und Wohnort, Straße und Hausnummer eingeben genügt, und TarifDetektiv spürt sämtliche Angebote von Telekom, Vodafone, o2 und Co. auf.

VDSL Anbieter – VDSL von Telekom, o2, Vodafone und Co.

Ist VDSL verfügbar, dann haben Verbraucher die Qual der Wahl und können sich zwischen verschiedenen Tarifen entscheiden. Die DSL Anbieter stellen den VDSL Anschluss immer im Paket mit einem Telefonanschluss zur Verfügung, auch eine Festnetz-Telefon-Flat gehört zur Standardausstattung. Der Kunde zahlt für das Gesamtpaket einen monatlichen Pauschalpreis.

Prinzipiell bundesweit erhältlich sind die Angebote der großen VDSL Anbieter Telekom, Vodafone, 1&1, o2 und Congstar. Die Telekom bietet VDSL im Rahmen ihrer „Magenta Zuhause“ Tarife an. Bei Vodafone heißen die Pakete „Internet & Phone“. o2 nennt sie „o2 my Home“ und bei 1&1 tragen sie den schlichten Namen „1&1 DSL“ mit dem Zusatz 50, 100 und 250. Hinzu kommen die DSL Tarife einiger regionaler Anbieter, deren VDSL Verfügbarkeit ist allerdings immer lokal begrenzt. Im Raum Köln und Bonn besitzt etwa NetCologne ein sehr gut ausgebautes Telefon- und Glasfasernetz. Hierüber sind VDSL Internetanschlüsse mit 50, 100 und 250 Mbit/s möglich. In München und vielen weiteren Städten Bayerns ist M-net vertreten. Der DSL Anbieter kann in seinem Gebiet ebenfalls hohen Datenraten bereitstellen – oft mit bis zu 100 Mbit/s, zuweilen aber auch mit 300 Mbit/s und 1000 Mbit/s.

Die Pakettarife aller Provider bieten die gleichen Grundleistungen, unterscheiden sich aber in den Details und natürlich im Preis. Mit dem Preisvergleich von TarifDetektiv können Verbraucher alle VDSL Tarife prüfen und so das beste Angebot zum günstigsten Durchschnittspreis finden.

Hintergrund: Davon hängt die VDSL Verfügbarkeit ab

Welchen VDSL Anschluss die VDSL Anbieter schalten können, hängt von den Leitungen und den Verteilerkästen vor der eigenen Haustür ab. Die Netze der Betreiber bestehen überwiegend aus Glasfaserleitungen, die einen hohen Datendurchsatz erlauben, allerdings meist nur bis zu den Verteilerkästen reichen. Auf dem letzten Stück vom Verteiler zum Gebäude der Kunden geschieht der Datenverkehr noch über alte Kupferleitungen, was die Internet-Geschwindigkeit gehörig ausbremst. Und genau hier kommen die Techniken Vectoring und Super-Vectoring ins Spiel. Sie reduzieren Störungen auf dem letzten Leitungsstück und erhöhen so die nutzbare VDSL Geschwindigkeit auf 100 Mbit/s und 250 Mbit/s.

Für die Geschwindigkeit des eigenen Internetanschlusses heißt das wiederum: Je länger das alte Kupferkabel bis zum Verteilerkasten, desto geringer die Internet-Geschwindigkeit daheim. Allerdings: Haben die Netzanbieter ihre Anlagen schon modernisiert und Vectoring- oder Super-Vectoring-Technik verbaut, dann sind dennoch hohe Geschwindigkeit bis 50, 100 oder sogar 250 Mbit/s möglich.