DSL Vertrag Vergleich

Wer einen Internet Tarif für zuhause bucht, geht immer einen Vertrag ein. Verbraucher sichern sich mit einem Internet Vertrag einen schnellen Internetanschluss und eine ganze Reihe weiterer Leistungen, die der Internetanbieter bereitstellen muss. Zugleich sind Kunden aber auch an ganz bestimmte Bedingungen gebunden, die etwa eine Mindestlaufzeit oder eine bestimmte Frist im Falle einer Kündigung vorgeben. Der TarifDetektiv klärt die wichtigsten Fragen.

  • Welche Leistungen sind im Internet Vertrag inklusive?
  • Für welche muss ich extra zahlen?
  • Welche Regelungen gelten hinsichtlich der Internet-Geschwindigkeit?
  • Welche Bedingungen gelten für Vertragslaufzeit und Kündigung?

Internet Vertrag bringt ein Bündel an Leistungen

Ein Internet Vertrag – egal ob DSL Vertrag oder Kabel Internet Vertrag – bietet heute immer ein ganzes Bündel an Leistungen zum monatlichen Pauschalpreis.  Die im DSL Vertrag aufgeführte monatliche Tarifgebühr deckt typischerweise den Internetanschluss selbst, die Internet Flat und den Festnetz-Telefonanschluss ab, in vielen Fällen auch die Festnetz-Flatrate. Bei allen anderen Faktoren lohnt ein genauer DSL Vertrag Vergleich, um etwa Geschwindigkeiten, Zusatzleistungen und Kündigungsmodalitäten festzulegen.

Zum einen stellt der Internetanbieter natürlich den Internetzugang bereit, entweder auf Basis von DSL und VDSL über die Telefonleitung oder beim Kabel Internet auch über die TV-Kabeldose. In Einzelfällen erhalten Kunden auch Internet über einen reinen Glasfaser-Anschluss. Zusammen mit dem Internetanschluss bekommen Kunden zudem eine Internet Flatrate. Sie sorgt dafür, dass ohne Limit gesurft und gestreamt werden kann. Eine Abrechnung nach Zeit- oder Volumeneinheiten entfällt bei Festnetz Internet Verträgen.

Im DSL Vertrag gehört in der Regel auch der der Festnetz-Telefonanschluss zu Grundausstattung, zusammen mit der Festnetz-Flatrate. Hierüber sind Kunden per Festnetznummer erreichbar und telefonieren ohne weitere Kosten zu anderen Festnetz-Nummern in Deutschland. Etwas anders sieht es bei Kabel Internet aus: Hier ist zwar oft der Telefonanschluss dabei, zuweilen müssen Kunden aber für die Festnetz-Flat extra zahlen. Hier gilt: Genau hinschauen.

Einen DSL Vertrag bekommen Verbraucher bei vielen Anbietern, etwa bei der Telekom, bei Vodafone, o2 und 1&1. Hinzu kommen die Angebote kleinerer lokaler DSL Anbietern.

Internet-Geschwindigkeit als Bestandteil des Internet Vertrags

Der Internet Vertrag entscheidet darüber hinaus über die bereitgestellte Internet-Geschwindigkeit im Download und im Upload. Die Internetanbieter geben in ihren Verträgen immer „bis zu“-Werte an, hier wird also immer die maximal zur Verfügung stehende Datenrate genannt. Bei DSL 50 sind das beispielsweise bis 50 Mbit/s im Down- sowie bis 10 Mbit/s im Upload. Vor Buchung des Internet Vertrags müssen sich Verbraucher für eine Geschwindigkeit entscheiden, bei DSL können sie in der Regel zwischen DSL 16, 50, 100 und 250 wählen. Ist eine Kabeldose im Haushalt, dann steht häufig auch Kabel Internet mit bis zu 250 Mbits, 500 Mbit/s und mehr zur Verfügung.

Die „bis zu“-Werte verraten es bereits: Im Alltag können die tatsächlich nutzbaren Geschwindigkeiten davon abweichen. Meist steht Nutzern etwas weniger Bandbreite zur Verfügung, ein gewisser Schwund ist aber völlig normal. Die voraussichtliche Geschwindigkeit erfahren Nutzer im DSL Vertrag Vergleich über die Angabe „normalweise zur Verfügung stehend“. Nur im Falle erheblicher Abweichungen sollten sich Verbraucher bei ihrem Internetanbieter beschweren. Der Internet Vertrag regelt genau die maximale, die voraussichtliche und die minimale Geschwindigkeit des Internetzugangs.

Weitere Leistungen zum Internet Vertrag

Der DSL Vertrag beziehungsweise der Kabel Internet Vertrag regelt zudem weitere Leistungen. Einige Anbieter statten ihre Tarife etwa mit einer zusätzlichen Festnetz-Rufnummer, einer zweiten Telefonleitung und ISDN-Komfort-Funktionen aus. Wer Wert auf solche Features legt, sollte sie in seinen DSL Vertrag Vergleich einbeziehen. Ein weiteres Beispiel: Eine Telefon-Flatrate legt o2 seinen DSL Tarifen bei, sodass auch Gespräche zu Handynummern in Deutschland gratis sind. Bei o2 gehört diese Leistung immer zum Vertrag, bei anderen Providern müssen Nutzer extra zahlen.

Zu den Extra-Leistungen gehört in vielen Fällen auch der WLAN-Router. Die DSL Anbieter stellen ihn in der Regel gegen eine monatliche Mietgebühr bereit. Vereinzelt ist der WLAN-Router aber auch inklusive und muss nicht extra bezahlt werden.

Wichtiger Faktor im DSL Vertrag Vergleich: Laufzeit und Kündigungsfrist

Was passiert, wenn ich meinen Internet Vertrag wieder kündigen möchte? Mit dieser Frage können sich Verbraucher schon vor Buchung des Internet Vertrags beschäftigen. Im Vertrag sind die Mindestlaufzeit, die Kündigungsfrist und der Zeitraum für den Widerruf festgehalten. Üblich ist eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten, sodass Kunden mindestens zwei Jahre an den Provider gebunden sind. Anschließend verlängert sich der DSL Vertrag immer automatisch um ein weiteres Jahr. Kündigen können Nutzer folglich immer nur jährlich zum Stichtag. Wer kündigt, muss zudem die Kündigungsfrist einhalten. Diese beträgt bei vielen Anbietern 3 Monate, ist bei anderen aber auch etwas verkürzt.

Neben den Tarifen mit fester Mindestlaufzeit bieten einige Provider auch DSL ohne Vertragslaufzeit, als Verträge ohne lange Mindestlaufzeit. Dann lässt sich der persönliche Internet Vertrag entweder jederzeit monatlich oder zum Beispiel schon nach 3 Monaten Laufzeit kündigen. Internet Verträge ohne Laufzeit sind allerdings nur bei ausgewählten Anbietern zu haben und sind oft mit höheren Kosten verbunden. Deshalb lohnt ein genauer Blick auf die Preise beim DSL Vertrag Vergleich. Der TarifDetektiv empfiehlt deshalb: Wer seinen Internetanschluss langfristig nutzen möchte, kann ruhig Internet mit Laufzeit buchen – mit dem TarifDetektiv sogar mit besonders hohen Preisvorteilen und Cashback.

Ein Umzug in eine andere Wohnung ist übrigens kein Grund zur Kündigung. Wer umzieht, kann seinen Internetanschluss meist einfach mitnehmen, sofern die gebotene Leistung auch am neuen Wohnort garantiert werden kann. Am Internet Vertrag ändert sich dann nichts. Unter Umständen bietet sich sogar ein Vertragswechsel an: Ist beispielsweise am neuen Wohnort eine höhere Bandbreite möglich, lohnt der Umstieg auf eine besseres Internet Paket.